Negative Gedanken

Wieder ein Facebook-Video von Prince Ea.

Ich glaube, jeder kennt das Gefühl, dass die eigene Gedanken manchmal stärker sind als jeder Wille sich ihnen entgegenzusetzen. Das hat auch seinen Grund: Man kann nicht gewinnen. Hier wird erklärt wieso:

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Negative Gedanken

Der Mensch

Woraus bestehen wir? Wie sind wir aufgebaut? Herz, Lunge, Nieren, Darm, Beine, Arme oder ist da noch mehr? Was treibt uns an, wonach streben wir? Fragen über Fragen.

Ich glaube, wir alle bestehen aus einem Körper (Materie), einer Seele und einem Geist.

Den Körper hat die Medizin schon gut erforscht, sie kann sogar bis in unsere Zellen hineinschauen. Doch wenn wir nur daraus bestehen würden, dann könnten wir doch jede Krankheit, sobald wir das richtige Mittel entdecken, heilen. Folglich müsste sich das Leid auf der Welt irgendwann reduzieren. Glaubt man Statistiken, dann ist dies aber nicht der Fall. Was ist zum Beispiel mit chronischen Krankheiten bei denen viele Mediziner oft mehr als ratlos sind? Natürlich kann man argumentieren, dass man die Krankheiten, die man heute nicht heilen kann, noch nicht ausreichend erforscht hat. Wenn dem so ist, dann müsste Krankheit irgendwann auf unserer Erde verschwinden.Was ist, wenn uns nicht nur ein Virus oder Infekt krank macht?

Ich glaube, dass unsere Seele ein großer Teil unseres Seins ist. Ich glaube, dass unsere Seele vollkommen ist wenn wir auf die Welt kommen. Denn als Babys sind wir ja alle erstmal neugierig, aufgeschlossen, wissbegierig, kreativ, fröhlich, offen und ehrlich. Und wenn es keinen äußeren Einflüsse, also Kindergärten, Schulen, Eltern, Sorgen, Ängste, Verwandte, Freunde, etc, gäbe, würde dies auch wahrscheinlich so bleiben. Doch wir werden alle irgendwann mit Dingen konfrontiert die wir in diesem Alter nicht verarbeiten können. Das können z.B. verbale Verletzungen, Zurückweisung, Anfeindungen, Trennungen, seelisch/körperlicher Missbrauch, Liebesentzug, etc. sein. Egal wie behutsam unsere Eltern auch waren, es ist unmöglich ein Kind davor zu beschützen.

Es entstehen bei jedem im Laufe seiner Kindheit Wunden, doch wir sind zu diesem Zeitpunkt nicht in der Lage diese heilen zu lassen. Als Kind können wir nicht verstehen, wieso uns ein Freund oder eine Freundin plötzlich nicht mehr mag. Wir können in diesem Entwicklungszustand keine logische Antwort finden und bekommen so das Gefühl, dass etwas nicht mit uns selbst stimmt. Zu welch großen Verunsicherung führt eine mehrmalige Wiederholung dieser Art von Zurückweisung? Wie groß ist die Verunsicherung, wenn Menschen aus unserem Leben verschwinden die wir als Kinder lieben? Hinzu kommt noch der Schmerz mit dem wir auch nicht umgehen können. Jedes Kind erleidet solche Verletzungen und damit wir ihnen aus dem Weg gehen können flüchten wir uns irgendwann in eine Rolle und entwickeln Schutzmechanismen und Ersatzhandlungen.Welche Schutzmechanismen und Ersatzhandlungen das sind, werde ich in einem anderen Text ausführlicher darstellen.

Es ist aber wichtig zu erkennen, dass wir uns alle aus Angst vor weiteren Verletzungen gezwungenermaßen selbst einschränken müssen und uns dadurch von uns selbst entfernen.

Wir werden älter und gehen ins Erwachsenenalter über ohne uns bewusst zu sein, dass unsere Sehnsüchte und Wunden nicht verschwinden. Gibt es nicht bei jedem Situationen im Leben bei denen er handelt und danach nicht wirklich nachempfinden kann, wieso er auf diese Art und Weise gehandelt hat? Bei einem Streit ist dies am leichtesten zu erkennen. Wir werfen dem anderen Dinge an den Kopf, die wir im Grunde genommen nicht so meinen. Dies ist ein Schutzmechanismus, denn vor oder während des Streites wurden wir mit einer inneren Wunde konfrontiert und wir haben gelernt uns vor dem daraus resultierenden Schmerz mit einem Gegenangriff zu schützen. Oder wir verstummen und ziehen uns zurück. Gegenangriff und Zurückziehen hat die gleiche Ursache, nämlich Schutz. Weder der „Gegenangreifer“ noch der „Zurückzieher“ will dieses Verhaltensmodell beibehalten, doch wir scheinen machtlos dagegen zu sein. Wir nehmen uns vor bei einer ähnlichen Situation das nächste Mal anders zu reagieren, müssen dann jedoch feststellen, dass irgendeine Innere Kraft in diesem Moment das Ruder über unsere Gedanken und Worte übernimmt und wir uns nicht ändern konnten.

Doch genau solche Situationen geben uns die Chance zu erkennen, dass wir Wunden mit uns herumtragen die geheilt werden wollen und müssen. Das erkennen einer Wunde ist immer der erste und wichtigste Schritt zur Heilung. Und wenn unsere Seele schon einen so großen Einfluss auf unsere Handlungen hat, wieso sollte sie dann bei Krankheiten ausgenommen sein?

Wieso sollte sie weniger als Materie für eine Krankheit verantwortlich sein? Ist der Körper, also die Materie, nicht eine Art Leinwand für unsere Seele? Wenn die Farbe, also die Seele, in irgendeiner Weise Defizite aufweist, dann werden diese Defizite auf der Leinwand zu sehen sein.

Natürlich ist dieses Modell bei uns nicht weit verbreitet, denn gegen Krankheiten der Seele kann man kein Mittel verschreiben und demnach lässt sich daran nichts verdienen. Die Gabe, die Seele zu heilen, besitzen wir alle und benötigen dafür keinen Arzt oder Medizin.

Der Mensch